PES University

PES University, Bangalore (Indien)

pes.edu

Kurzbeschreibung

Die PES University, welche in Bangalore liegt, ist eine der führenden indienischen Universitäten. Bangalore liegt im Süden Indiens und ist mit circa 8,5 Millionen Einwohner nach Neu-Delhi und Mumbai die drittgrößte Stadt Indiens. Studierende der MSM können hier hauptsächlich Kurse des Departments of Management Studies besuchen.

Voraussetzungen

Die sprachlichen Vorraussetzungen können hier eingesehen werden. Neben diesen benötigen Bachelorstudierende beim Start ins Auslandssemester 60 ECTS Credits (bei der Bewerbungsabgabe müssen Studierende noch keine 60 ECTS Credits nachweisen). Für Masterstudierende gibt es hierfür keine Vorgabe. Der Notendurchschnitt muss bei Bachelor- und Masterstudierenden 2,5 oder besser betragen.

Bewerbung

Alle benötigten Materialien/Informationen zur Bewerbung können hier eingesehen werden. Die Bewerbungsfristen sehen Sie hier.

Erfahrungsberichte

Experiences Abroad-Bangalore

Programm: Semesteraustausch, Summer Term
Level: Bachelor und Master
Studiengebühren: Nein
Unterrichtssprache: Englisch
Notenvoraussetzungen: Notendurchschnitt von 2,5 oder besser
Sprachvoraussetzungen: hier

Erfahrungsberichte

Erfahrungsbericht SS 17

 

Semester an der PES University

PES University (PESU) is a private university in Bengaluru, India. Established in 1972, it is focused on four main educational areas: Engineering, Medicine, Management and Life Sciences. The institutions offer both foundation courses in these areas, as well as specialization with a Bachelors/ Master/ PhD degree. Originally named the PES Institute of Technology (PESIT), it was renamed in 2013. PES University and Indiana University of Pennsylvania have collaborated since 2005 to offer the MBA in Business degree from Indiana University of Pennsylvania. 

Kontaktperson: Divyashree Ravishankar « divya@iup.edu »

Vorbereitung

Das Studentenvisum bereitet keine Probleme. Ich habe die Unterstützung einer Agentur in Anspruch genommen. Das spart relativ viel Zeit und Nerven, da Agenturen sehr genau wissen, welche Unterlagen man benötigt. Die entsprechenden Informationsseiten der Botschaft sind hingegen häufig nicht mehr aktuell oder schlichtweg fehlerhaft. Ich empfehle die KVZ Kölner Visa Zentrum GmbH. Darauf zu achten ist, dass das Visum erst zwei Wochen vor Beginn des Aufenthalts in Indien beantragt werden kann. Die Einreise ist erst 3 Tage vor Beginn möglich. Als Beginn gilt dabei jenes Datum, welches auf dem Letter of Invitation der PES University steht. Trick 17: Bitte deinen Ansprechpartner, einen früheren Termin als den offiziellen auf den Letter of Invitation zu schreiben. Du sparst dadurch einiges an Nerven und hast zudem noch Zeit, dich in Indien ein wenig einzuleben.

Studieren an der PES

Das System der PES (das spezielle Programm der IUP unterscheidet sich scheinbar von regulären Universitäten in Indien) ist nicht mit dem deutschen vergleichbar und sehr schulisch. Es besteht Anwesenheitspflicht und als Dresscode ist „Business“ vorgegeben, also Hemd und Krawatte. Für Gaststudenten werden die Regeln durchaus etwas lockerer ausgelegt, dennoch wird beispielsweise häufiges Fehlen nicht gerne gesehen. Die Betreuung der PES war sehr gut. Mir wurde zügig eine SIM Karte bereitgestellt, für deren Erwerb man in Indien eine Aufenthaltsgenehmigung braucht. Auch wurde mir schnell dabei geholfen, ein indisches Bankkonto zu eröffnen, was aufgrund der damaligen Entwertung bestimmter Geldscheine und dem daraus hervorgegangenem Chaos an den Geldautomaten dringend nötig war. Ebenfalls wurde mir ein Zimmer in einer Unterkunft reserviert, was ich jedoch nachträglich mit gemischten Gefühlen in Erinnerung behalte. Darauf wird später etwas näher eingegangen. Weitere Betreuung in großem Umfang war nicht nötig und wurde meinerseits auch nicht angefragt. Das Schwierigkeitsniveau der einzelnen Kurse halte ich für nicht hoch, da es sich meiner Meinung nach eher um Crashkurse handelt. Innerhalb von vier Wochen ist es zudem kaum möglich, einen umfassenden Einblick in die jeweiligen Bereiche zu erhalten.

Trotzdem ist der quantitative Aufwand je nach Fach im Vergleich zur Schwierigkeit „relativ“ hoch, denn jeder Kurs besteht aus zwei Examen, einer Hausarbeit und einer Präsentation. Ähnlich wie auf der Schule fallen zudem häufig Hausaufgaben an. Die Betreuung des ISMA der MSM war ebenfalls vorbildlich. Dahingehend habe ich nichts zu beanstanden.

Kursinformationen

Im Rahmen des PES-IUP Management Programmes werden nahezu alle Kurse von der Indiana University of Pennsylvania (USA) durchgeführt. In der Regel kommen pro Kurs (vierwöchig) jeweils zwei Professoren nacheinander aus den USA nach Indien an die PES. Innerhalb der sechs Monate, an denen ich an der PES war, waren zwei Monate für ein Praktikum vorgesehen. Ich habe mich selbst um ein Praktikum gekümmert, im Zweifelsfall wird einem allerdings von der PES Unterstützung angeboten.
1. Management Information Systems (MIS) – Dr. Rodger & Dr. Pankaj
2. Business Law – Dr. Madwaraj
3. Praktikum
4. International Business – Dr. Batra & Dr. Slack
5. Financial Management – Dr. Chaudhry & Dr. Lawson

Bangalore

Bangalore (In der Regionalsprache Kannada: Bengaluru) ist eine der größten und zeitgleich auch meiner Meinung nach angenehmsten Städte zum Leben in Indien. Die Stadt wird aufgrund der viele ansässigen IT-Unternehmen auch als „Silicon Valley“ Indiens bezeichnet. Das Klima ist für indische Verhältnisse angenehm kühl und kann abgesehen von der Luftfeuchtigkeit während der Regenzeit durchaus mit einem sehr warmen deutschen Sommer verglichen werden. Die Durchschnittstemperatur während meiner Zeit würde ich bei ungefähr 33-36 °C sehen. Der Verkehr dagegen ist eine Katastrophe, denn die Stadt wachst unheimlich schnell und die Regierung kommt mit dem Bau von Infrastruktur (Metro, Highways) kaum hinterher.

Trick 17: Nimm keine „guten“ Hemden oder Hosen mit. Bangalore ist eine relativ staubige und aus europäischer Sicht schmutzige Stadt. Schon nach kurzer Zeit frisst sich der Staub unwiderruflich in die Kleidung.

Lebenshaltungskosten

Die Immobilienpreise und auch Mieten sind in Bangalore die letzten Jahre nahezu explodiert. Für ein Einzelzimmer in einem Serviced Apartment (ähnlich einer Pension) kann man durchaus mit umgerechnet 300 € monatlich rechnen. Eine Unterkunft wurde nicht gestellt. Indische Speisen sind in Indien sehr günstig (ab ~70 ₹, ca. 1€) zu bekommen. Westliches Essen ist in Bangalore reichlich vorhanden, kostet allerdings mehr. Bier ist ausschließlich in Alkoholwarenladen zu haben und im Vergleich zu Deutschland teuer, eine 660ml Flasche King Fisher Premium schlagt mit 115 ₹ aufs Budget.

Trick 17: Bangalore ist die Craft Bier Hauptstadt Indiens, mit vielen Mikrobrauereien. Die Arbor Brewing Company (ABC) gegenüber der Garuda Mall zum Beispiel. Die Kosten für ein IPA, Lager, Weizen oder Pils belaufen sich auf etwa 250₹ für ein 500ml Glas.

Lage des Campus

Katastrophal. Der PES South Campus (PESIT South Campus) ist am südlichen Rande der Stadt in Electronic City gelegen, direkt an einer der Hauptstraßen (Hosur Road). Die Entfernung des nächstgelegenen „Zentrums“ mit einer Mall („Forum“) betragt in etwa 12 km, wofür aufgrund des Verkehrs gerne auch mal über eine Stunde benötigt wird. Hat man ein eigenes Motorrad, ist es scheinbar halb so schlimm. Als Ausländer ist dies leider nicht die Regel. Als Unterkunft wurde mir zunächst „Uniworld Apartments“ in Electronic City Phase I empfohlen, wo das Einzelzimmer mit Balkon umgerechnet 325 € kostet. Die Lage ist wirklich miserabel (16km vom „Forum“), denn in Electronic City ist nicht wirklich viel zu tun, es wird viel gebaut und befestigte Straßen sind nicht immer vorhanden.

Trick 17: Ziehe nicht nach Electronic City und unter keinen Umstanden in die Uniworld Apartments. Ich wurde innerhalb des einen Monats dort annähernd depressiv, bevor ich schließlich umziehen konnte. Meine Empfehlung ist der ca. 12 km entfernt gelegene Stadtteil Koramangala (5th Block) mit Nahe zur Forum Mall. Es handelt sich um einen der „most happening“ Stadtteile in Bangalore mit vielen Bars, Restaurants, Clubs und anderen Angeboten.

Fortbewegung

Autorikshaws sind fast schon eine Plage in der Stadt. Die Auto-Wallas sind, wie überall in Asien, die größten Gauner überhaupt. Als Ausländer wird häufig das Vielfache des eigentlichen Fahrpreises von einem verlangt, auch wenn man deutlich zu verstehen gibt, dass man sich mit den Preisen auskennt. Eine meiner Meinung nach bessere und in der Regel auch günstigere Alternative sind Fahrdienstleistungsapps. Uber und Ola Cars sind hier die Stichwörter.

Trick 17: Ola Cars bietet einen sogenannten „Shared-Pass“ an. Für einmalig ~350 ₹ bezahlt man für die kommenden 40 Fahrten bis 12 km im Shared-Taxi jeweils nur 80₹. Wohnt man in Koramangala, entspricht dies ziemlich genau der Entfernung zum Campus. Regular zahlt man für eine Fahrt je nach Tageszeit bis zu dem dreifachen!

Fazit

Grundsätzlich kann ich jedem einen Aufenthalt an der PES Bangalore empfehlen und ich bereue die Zeit in Indien nicht. Bangalore ist eine tolle Stadt und hat viel zu bieten, wenn man nicht gerade in Electronic City wohnt. Die indische ist eine extrem gastfreundliche und herzliche Kultur, die allerdings auch Züge hat, die einen als Deutschen sehr nerven können. Wenn man sich im Bewusstsein hält, dass Indien nun mal nicht Deutschland ist, wird man sicherlich eine tolle Zeit haben!

Ein Bericht von Lars-Pascal Reuter

 

 

 

Erfahrungsbericht SS 17

 

Meine 4 Wochen an der PES University in Indien (2017)

 

"Indien, Bangalore ist anders und verrückt - Dies war der Zweck meiner Reise und extrem interessant live zu erleben. Wer Lust auf ein Abenteuer hat und sich in etwas neues stürzen will, ist hier definitiv richtig! Ich bin froh diesen Mut aufgebracht zu haben und habe viele Einblicke erhalten!"

Zeitraum des Austauschs
23.10.2017 - 18.11.2017
Partnerhochschule
PES University
Information über die Universität
Allgemeine Angaben
Die PES University hat in Bangalore mehrere Campi. Für Studierende der MSM ist allerdings lediglich der PESIT South Campus von Relevanz, welcher leider sehr weit südlich der Stadt liegt. An diesem Campus befindet sich eine weitere Universität sowie einzelne Schulklassen. Der Unterricht der PES Klassen findet hier im Gebäude "Pixel Park B" auf der 10/11ten Etage statt.
International Office und Kontaktpersonen
Die relevanten Ansprechpartner sind Divya Ravishankar (divya@iup.edu) und Nandini  Rangegowda (nandinirg@pes.edu). Ihre Büros befinden sich auf der selben Etage und sind somit täglich anzutreffen, sofern dies gewünscht ist.
Organisation
Da ich selbst Mitarbeiter im ISMA Büro bin, habe ich zu Divya und Nandini den Kontakt per Mail und während ihres zwei tägigen Aufenthaltes in Duisburg gesucht. Nachdem mir hier zugesichert wurde, dass ich einen Kurs an der PES belegen kann, habe ich zeitnah einen "letter of invitation" erhalten, welcher als Akzeptanz seitens der PES zu verstehen ist und beim Beantragen eines Visums von Nöten ist.
Kursinformationen
Titel der Kurse
Credits
Kursbeschreibung
Kommentare zum Kurs
Kurs1: Operations Management (6 ECTS): Dieser Kurs ist aus dem Bereich "Supply Chain". Ingesamt erstreckt der Kurs sich über 4 Wochen und wurde von zwei Professoren unterrichtet. Jeder Professor hat innerhalb der zwei Wochen 7 *2,5 Stunden unterrichtet und eine Klausur gestellt. Dazu mussten vereinzelnd Hausaufgaben eingereicht werden. Die Kursgröße belief sich auf circa 40 Studierende und Anwesenheit wurde verlangt bzw. ging mit in die Benotung ein.
Die Benotung setze sich wie folgt zusammen: 60 % Exams, 30 % Assignments/Homework, 10 % Attendance/In-Class Participation
Wer schon einmal im Ausland studiert hat, sollte die Unterschiede kennen. Der Unterricht orientiert sich eher an einem schulischen als einem typisch universitären (so wie wir es von der MSM kennen) Stil. Diskussionen, kurze Gruppenarbeiten sind immer wieder Teil des Unterrichtes.
 
Stadt
Sehenswürdigkeiten und Highlights
Cubbon Park, Lalbagh Botanical Garden, MG Road, Koramangala, Bengaluru Palace, diverse Malls.
Anreise
Ich bin selbstverständlich mit einem Flugzeig angereist. Hier war lediglich ein Zwischenstopp in Paris notwendig. Oftmals gibt es auch Anbindungen über Amsterdam, sodass man mit einem Stopp auskommt.
Unterkunft
Organisation
Da ich lediglich 30 Tage in Bangalore war, habe ich im Hotel gewohnt (inklusive Frühstück). Die Universität hilft bei der Vermittlung von Wohnungen, die aber ausschließlich in Electronic City liegen. Da hier die möglichen Aktivitäten sich in Grenzen halten und mir von einem Studierenden (siehe anderer Erfahrungsbericht) hiervon abgeraten wurde, habe ich nicht weiter nachgefragt.
Lage
In den ersten Tagen habe ich in einem Hotel nähe MG Road gewohnt (Treebo Morgen Suites). Danach bin ich auf Empfehlung eines Kommilitionen nach Koramangala gezogen (Siehe anderer Erfahrungsbericht). Zwischendurch habe ich auch in einem Hotel in der Nähe der Universität gewohnt.
Kosten
15-25 Euro pro Nacht
Qualität
Die Qualität des Frühstücks variierte. Alle Hotels waren extrem sauber. Leider varrierte auch die Qualität des WLANs bzw. die der Wassertemperatur.Zusätzlich waren alle Räume mit einem AC & einem Fernseheer versehen.
Lebenshaltungskosten allgemein
Die Lebenshaltungskosten in Indien varieren sehr stark. Fährt man mit dem Taxi (Uber oder Ola) ist es sehr preiswert. Ein Mittagessen an der Uni gibt es in der Regel auch unter einem Euro. Die Preise in den Restaurants in der Stadt können deutlich unterhalb europäischem Durchschnitt liegen, aber auch ähnlich sein. Die Preise in den Malls sind vergleichbar mit den Preisen hierzulande.
Reisen
Kosten, Ziele, Empfehlungen
Ich habe in verschiedenen Stadteilen von Bangalore gelebt und dementsprechend Unterschiede innerhalb der Stadt gesehen. Ein Wochenendtrip nach Mysuru (3 Std mit einem Taxi) war geplant. Diesen musste ich aus gesundheitlichen Gründen leider absagen. Wer etwas mehr Zeit hat, kann gut und auch günstig innerhalb Indiens reisen.
Krankenversicherung
Kosten, Anbieter
Masterkard Gold
Freizeitaktivitäten
Hat die Universität Unternehmungen für die Studenten organisiert?
Während meiner vier Wochen Stand ein Unternehmensbesuch an. Hierzu haben die PES-Studierenden einheitliche Kleidung getragen (siehe Gruppenbild).
Gab es Partys?
Nein,eine typische Clubszene gibt es nicht. Bangalore hat diverse Bars. Partys sind wohl in Hotellobbys (8 p.m to 1 a.m.) vereinzelnd anzufinden.
Fazit
Was hat Dir besonders gut gefallen?
Besonders interessant war für mich ein "exotisches" Land zu sehen und dementsprechend eine andere Kultur kennen zu lernen. Über die Gast- und Hilfsbereitschaft meiner Mitschüler habe ich mich sehr gefreut. Zusätzlich war es während meines Aufenthalts wettertechnisch sehr gut (um die 25 Grad), sodass ich mich viel draußen aufhalten konnte.
Was hat Dir nicht so gut gefallen?
Etwas anderes zu sehen war sehr schön und aufregend. Für die Menschen vor Ort war ich "anders", sodass man des öften in der Stadt auffällig angeguckt wurde was zwischendurch immer wieder nervig war.
Was ich sonst noch sagen wollte….
Indien, Bangalore ist anders und verrückt - Dies war der Zweck meiner Reise und extrem interessant live zu erleben. Wer Lust auf ein Abenteuer hat und sich in etwas neues stürzen will, ist hier definitiv richtig! Ich bin froh diesen Mut aufgebracht zu haben und habe viele Einblicke erhalten!

Dies ist ein Bericht von Tobias Wind

 

Erfahrungsbericht SS 17

 

Semester an der PES in Bangalore / Indien

Es war eine rundum klasse Erfahrung. Die Inder waren sehr gastfreundlich und hilfsbereit, auch wenn in den Kursen von den US-Dozenten einiges verlangt wird, hatte ich im Ergebnis trotzdem wohl mit etwas Glück beide Male ein „A“ bekommen können.

Information über die Universität

PES (PeopleEducationSociety), Bengaluru, www.pes.edu in Kooperation mit der IUP, USA (= sehr gute US-amerikanische Universität => Dozenten)

Kontaktpersonen: Shreya Sengupta (Program Manager: shreya@pes.edu),

Kursinformationen

Financial Management:

  • Anspruchsvoller Kurs, bei dem die Dozenten aber sehr gut auf die Studenten eingehen.

Strategic Management:

Generalistisch ausgelegter und wertvoller Kurs mit erfahrenen und guten Dozenten.

City

Bangalore (oder auch Bengaluru) ist eine super Stadt mit wohl einer der eindrucksvollsten und gesundesten Entwicklungen in Indien (International durch viele dort vertretene weltweit operierende Konzerne [IBM etc.]nicht nur aus der IT „indische silicon valley“); Klima ist sehr angenehm (18/28 C Nacht/Tag in Juni+Juli mit fast keinem Regen in 2010); sichere Stadt; kein Problem mit Hunden/Tollwut; für die 4. größte indische Stadt gut in den Griff zu bekommen (sehr hilfsbereite Menschen); Lebenshaltungskosten unvergleichlich günstig (Hauptspeise rd. 1 EUR/60 Rp; Maßhemd 15-20 EUR)

Unterkunft

Celestial Hights (= auf dem Campus; 6.OG auf Dachetage, wo auch die Dozenten wohnen; also nur 1-2 Minuten zu den Vorlesungsräumen); Kosten pro Nacht rund 800 Rp = rd. 13 EUR (im Einzelzimmer auf dem Campus mit Bad/Toilette/TV/AC/W-Lan und täglichem Zimmerservice); bei Hygienezuständen sind wie überall im Ausland klare Abstriche zu machen; Sicherheit: Bewachungsdienst 24h

Reisen

Kosten (Rück)Flug zwischen 700-900 EUR je nach Buchungsvorlauf (je früher umso günstiger); viele Ziele im Umland (Nandee Hills/Mysore/KrishnaTemple in Bengaluru); Ausgeh- u. Einkaufsmeile ist Church-Street/Ecke Brigade Road; dort auch Bar/Restaurant „13th-Floor“ mit super Blick über die Stadt.

Freizeitaktivitäten

  • Hat die Universität Unternehmungen für die Studenten organisiert?

Ja; Stadtrundfahrt angeboten, wobei wir diese schon selber zuvor absolviert hatten; von der Unileitung (junger ggü. Austauschstudenten unglaublich  hilfsbereiter Dekan/Dean) werden die indischen Kommilitonen (allesamt aus vernünftigen Schichten und sehr freundlich) immer wieder angehalten mit den Austauschstudenten auszugehen etc. um möglichst viele Eindrücke (natürlich auch Bars/Parties) mitzunehmen; selbst Dekan kommt ab und an mit …

Es war eine rundum klasse Erfahrung; die Inder waren sehr gastfreundlich und hilfsbereit, auch wenn in den Kursen von den US-Dozenten einiges verlangt wird (hatte im Ergebnis trotzdem wohl mit etwas Glück beide Male ein „A“ bekommen können), bleibt ausreichend Zeit fürs Feiern etc. Die Stadt ist einfach toll. Das indische Essen ohnehin richtig  abwechslungsreich (bei ab und an auftretenden Magenproblemen helfen nicht nur Kohletabletten etc. sondern auch ein Umstieg auf leckeres „vegetarian food“ für ein paar Tage). Und natürlich ist auch in puncto Zuverlässigkeit es so, dass man mitunter Sachen (z.B. Taxi-Bestellung) 3-5 mal ausmachen/nachfragen muss, aber auch hieran gewöhnt man sich

Die Unileitung der PES ist wirklich sehr bemüht die Auslandsstudenten zu unterstützen (selbst bei Problemen mit Behörden vor Ort); das hilft! Selbst bei den Prüfungsterminen bestand für uns Kompromissbereitschaft.

Wen die asiatische Kultur interessiert ist hier genau richtig, da Indien eine große Tiefe und Reichhaltigkeit insoweit anbieten kann.

Viel Spaß und alles Gute!

Ein Bericht von Steffen Potstada